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Durch die Beschreibung der aktuellen Ausgangssituation möchten wir Ihnen die Notwendigkeit für den Einsatz der Methode der Wissensbilanzierung erklären. Dazu haben wir folgende Themen ausgewählt:

 

Anhand der nachfolgenden Trends kann die zunehmende Bedeutung eines systematischen Umgangs mit immaterieller Erfolgsfaktoren dargestellt werden.

Das Beziehungskapital (BK) einer Wissensbilanz umfasst alle relevanten externen, immateriellen Elemente, die für die Erreichung der Unternehmensziele notwendig sind. Das Beziehungskapital umfasst zum Beispiel die Beziehung zu Kunden und zu Lieferanten, sowie zu sonstigen Partnern, Netzwerken und der Öffentlichkeit einer Organisation. Das Beziehungs-kapital ist außerhalb des Unternehmens und kann auch nur bedingt beeinflusst werden.

Das Strukturkapital (SK) umfasst alle Strukturen und Prozesse, welche die Mitarbeiter benötigen, um in ihrer Gesamtheit produktiv und innovativ zu arbeiten. Beim Strukturkapital handelt es sich weitgehend um Wissen der Mitarbeiter, welches bereits in Unternehmens-strukturen überführt wurde. Das Strukturkapital umfasst damit alle Strukturen, die bestehen bleiben, wenn die Mitarbeiter nach der Arbeit die Organisation verlassen. Das Strukturkapital steht im Zugriff des Unternehmens und ist deshalb weniger flüchtig und damit weniger risikobehaftet als das Humankapital.